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Wintergarten Heizung: Nachrüsten mit Infrarotheizung

Ein Wintergarten vereint den Wunsch, komfortabel zu wohnen, mit dem Traum von einem Leben in der Nähe der Natur. Wenn Sie sich im Wintergarten aufhalten, sind Sie schließlich nur durch Glas von der Natur getrennt. Hier befinden Sie sich zwar immer noch in Ihren eigenen vier Wänden, sind aber gleichzeitig von viel Grün umgeben – fast wie unter freiem Himmel. Wie gut, dass es für beinahe jeden Geschmack einen architektonisch und funktionell geeigneten Wintergarten gibt, der den Charakter Ihres Zuhauses noch unterstreicht und Ihrem Heim das i-Tüpfelchen aufsetzt. Im nachträglich angebauten Wintergarten besteht aber oft das Problem, dass keine Heizung vorhanden ist.

Erfahren Sie in diesem Artikel, wie eine Heizung mit Infrarot im Wintergarten für angenehme Wärme sorgen kann.

Wintergarten Heizung Infrarot

Wintergarten mit Heizung nachrüsten

Die Beheizung des Wintergartens stellt viele Verbraucher vor ein echtes Problem. Da der Wintergarten meist erst nachträglich angebaut wird, verfügt er nicht über eine Heizung.

Eine Zentralheizung zu integrieren wäre mit einem hohen Aufwand verbunden, da Umbaumaßnahmen erforderlich wären. Demzufolge wären auch die Kosten für eine solche Zentralheizung sehr hoch. Eine Infrarotheizung im Wintergarten ist in diesem Fall eine tolle Alternative. Sie ist einfach nachzurüsten, weil nur ein Stromanschluss erforderlich ist.

Strahlungswärme statt warmer Luft

Darüber hinaus hat eine Heizung mit Infrarot im Wintergarten aber im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen noch weitere Vorteile. Normale Konvektionsheizungen erwärmen hauptsächlich die Luft im Raum.

Auf diese Weise wird sie permanent umgewälzt: Die warme Luft steigt nach oben, die kältere sinkt nach unten. So entstehen nicht nur unterschiedliche Wärmezonen, es kommt auch permanent zu einer Aufwirbelung von Staub und Schmutz. Das so entstehende Klima ist meist trocken und unangenehm, was natürlich im Wintergarten, in dem Sie sich rundum wohlfühlen möchten, alles andere als vorteilhaft ist.

Kein Aufwirbeln von Staub

Im Gegensatz dazu handelt es sich bei Infrarotheizungen um Strahlungsheizungen. Sie erhitzen nicht die Luft, sondern hauptsächlich alle Umgebungsflächen, die sich im Strahlungsbereich von vier Metern befinden. Demzufolge erwärmen sie die Objekte, die sich im Raum befinden – also Möbel, den Boden, die Wände, Pflanzen und auch Personen.

Als Strahlungsheizungen verhindern Infrarotheizungen, dass Staub- und Schmutzpartikel aufgewirbelt werden. Deshalb bietet sich diese Heizlösung gerade für Asthmatiker und Allergiker an, die im Wintergarten entspannen möchten. Die Luft ist nicht so trocken wie beim Heizen mit normalen Heizkörpern, was den Pflanzen, die Sie im Wintergarten unterbringen möchten, zugute kommt.

IR-Strahlen sorgen für Entspannung

Da Infrarotheizungen Infrarot-C-Strahlen aussenden, die auch von der Sonne ausgehen, werden Sie sich beim Relaxen im Wintergarten fast genauso fühlen, als würden Sie ein Sonnenbad im Freien nehmen. Die Strahlen können dabei tief in die Haut eindringen und auch Muskeln entspannen und Gelenkschmerzen lindern.

Anders als bei einem echten Sonnenbad müssen Sie aber keine Angst vor Hautschäden haben. Diese Erkrankungen werden nämlich nicht durch die Infrarot-C-Strahlen der Sonne ausgelöst, sondern durch die im Sonnenlicht enthaltenen UV-A- und UV-B-Strahlen. Demzufolge sorgt die Wintergarten-Heizung mit Infrarot dafür, dass Ihr Aufenthalt im Wintergarten ein echter Genuss für Körper und Geist wird.

Umrüsten auf Infrarot: Vorteile im Überblick

Alle wichtigen Vorteile einer Infrarotheizung im Wintergarten zeigt Ihnen noch einmal die folgende Liste:

  • Niedrige Anschaffungs- und Betriebskosten
  • Kaum Wartungskosten
  • Luft trocknet nicht aus, was für Pflanzen im Wintergarten schädlich wäre
  • Angenehmes Raumklima
  • Ein Aufwirbeln von Staub und Schmutz wird vermieden
  • Keine unterschiedlichen Wärmezonen
  • Konstante Wärme
  • Keine Entstehung von Luftwalzen
  • Flexibles und punktuelles Heizen ist möglich – etwa als Frostschutz der Pflanzen
  • Platzsparende und unauffällige Montage der Heizkörper
  • Exakte Steuerung möglich
  • Kurze Aufheizphasen

Sie sehen, dass Sie mit einer Infrarotheizung im Wintergarten eine gute Wahl treffen.

Welche IR-Heizungen bieten sich an?

Grundsätzlich bieten sich für den Wintergarten zwei verschiedene Arten von IR-Heizungen an. Das sind zum einen die stehenden Infrarotheizungen.

  • Sie sehen aus wie Heizpilze, die auch im Freien verwendet werden können und beispielsweise in Restaurants oder im Garten zum Einsatz kommen. Stehende IR-Heizungen eignen sich gut, wenn Sie nur punktuell für mehr Wärme sorgen möchten – also zum Beispiel direkt in der Nähe Ihres Liegestuhls oder auch über Pflanzen, um diese im sonst unbeheizten Wintergarten an kalten Wintertagen vor Frostschäden zu bewahren.
  • Stehende Infrarotheizungen haben aber den Nachteil, dass sie vergleichsweise viel Platz in Anspruch nehmen und für kleine Wintergärten daher eher nicht so gut geeignet sind.

In solch einem Fall kommt eine IR-Wandheizung eher in Frage. Sie wird ganz einfach an der Wand montiert und erwärmt von dort aus alle Objekte in der Nähe.

  • Angeboten werden IR-Wandheizungen zum Beispiel als Bilderheizungen. Das bedeutet, dass der eigentliche Heizkörper als Bild getarnt ist. Ein großer Vorteil dabei ist, dass Sie die Infrarotheizung ganz unauffällig und dekorativ in den Wintergarten integrieren können, indem Sie das Motiv des Bildes einfach auf die restliche Gestaltung im Wintergarten anpassen.
  • Auch Tafelheizungen gibt es. Es handelt sich dabei um Heizungen mit einer beschreibbaren Tafel als Oberfläche. Die Funktionsweise ist dieselbe wie bei Bildheizungen. Der Unterschied besteht lediglich in der Optik. Auf der Tafel können Sie mit Kreide zum Beispiel schöne Sprüche oder auch Ihren Einkaufszettel notieren.

Was ist zu beachten?

Die Montage einer Infrarotheizung im Wintergarten ist kinderleicht. Es müssen keine Leitungen verlegt werden. Das Einzige, was Sie benötigen, ist ein Stromanschluss. Dort wird die IR-Heizung angeschlossen, damit sie mit Strom versorgt wird. Falls Sie sich für eine Wandheizung entscheiden, müssen Sie sie an einer tragbaren Wand anbringen. Überlegen Sie vorab, welche Wände sich dafür eignen, denn an Glaswänden kann die Heizung in der Regel nicht befestigt werden. Falls Sie nur Glaswände im Wintergarten haben, treffen Sie mit einer stehenden IR-Heizung die bessere Wahl.

Grundsätzlich sollte die IR-Heizung nicht mit Möbeln oder Pflanzen zugestellt werden, damit die Strahlen sich auch wirklich im Raum ausbreiten können und bei Ihnen ankommen. Andernfalls würden nur die Objekte erwärmt, die sich in unmittelbarer Nähe befinden und der Rest des Raums würde kalt bleiben.

Stellen Sie die IR-Heizung so auf, dass sie unzugänglich für Kinder ist und lassen Sie Ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt mit der Heizung alleine. Achten Sie darauf, dass Sie einen ausreichend großen Abstand zu der Wintergarten Heizung einhalten, denn sonst droht die Gefahr für Überhitzung. Zudem sollten Sie vor dem Kauf überlegen, welche Leistung die Heizung haben sollte – unserer Erfahrung nach sind mindestens 600 Watt für den Wintergarten erforderlich.

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