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Infrarotkabine Temperaturen: Empfohlene & maximale Werte

Eine Infrarotkabine zeichnet sich dadurch aus, dass die Temperaturen viel niedriger sind als in einer echten finnischen Sauna. Dazu kommt noch, dass sich der Körper in der Infrarotsauna langsamer an die hohe Temperatur gewöhnen kann. Demzufolge werden Sie darin nicht so schnell und so stark schwitzen wie in der echten Sauna. Durch die angenehme, innere Erwärmung wird die Entspannung gefördert und das Wohlbefinden steigt.

Dieser Effekt lässt sich noch verstärken, wenn Sie nach dem Besuch der Infrarotsauna für ein paar Minuten lauwarm duschen. In jedem Fall sollte die Temperatureinstellung in der Infrarotkabine auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Erfahren Sie hier, wie heiß Sie die Temperatur einstellen sollten.

Infrarotkabine Temperatur

Welche Temperatur ist empfohlen?

Grundsätzlich ist die Temperatur in der Infrarotkabine zwischen 35 und 50 Grad Celsius einstellbar. Dabei gilt:

  • Wenn Sie das erste Mal die IR-Kabine nutzen, sollten Sie die niedrigste Temperaturstufe auswählen und Ihren Saunagang auf 15 Minuten beschränken. Danach können Sie die Temperatur mit jedem Besuch der Infrarotkabine erhöhen.
  • Kinder, Schwangere und Senioren sollten die Temperatur eher im niedrigen Bereich belassen. Zu hohe Temperaturen würden den Kreislauf zu stark belasten.
  • Gesunde Erwachsene können sich aber Stück für Stück an die maximale Temperatur herantasten.

Wichtig ist, dass Sie dabei immer auf Ihren eigenen Körper hören. Sobald Sie sich unwohl fühlen, verlassen Sie die Infrarotsauna und stellen die Temperatur das nächste Mal niedriger ein. Wenn Sie Ihre Wohlfühl-Temperatur gefunden haben, können Sie dann auch die Länge der Saunagänge ausdehnen.

  • Bis zu 45 Minuten können Sie die Wärme in der Infrarotkabine genießen, allerdings sollten Sie die Saunagänge bei jedem Besuch der Infrarotsauna schrittweise um jeweils fünf Minuten verlängern.
  • Alternativ besteht die Möglichkeit, die einzelnen Saunagänge kurz zu halten und dafür mehrere Gänge am Tag einzuplanen. Das gilt gerade, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kreislauf bei einem langen Besuch der Infrarotsauna zu stark belastet wird.

Welchen Einfluss hat Temperatur?

In einer Infrarotkabine wird eine Tiefenwärme erzeugt. Sie wirkt sich nachweislich positiv auf die Entspannung des Körpers und das Wohlbefinden aus. Mediziner und Therapeuten empfehlen daher einen regelmäßigen Besuch der IR-Kabine.

  • Die Infrarotstrahlung wärmt den Körper dabei von innen heraus. Die Luft hingegen wird nicht direkt erwärmt, sondern nur zu etwa 20 Prozent. Die durch die Infrarotstrahlung von innen kommende Wärme wird durch den Blutkreislauf und das Lymphsystem in ganzen Körper verteilt.
  • Das regt die Durchblutung an, lindert Muskel- und Gelenkschmerzen und stärkt den Kreislauf. Zu hoch sollte die Temperatur aber nicht gewählt werden, denn das kann den Kreislauf auch belasten. Wenn Sie sich regelmäßig der Wärme in der Infrarotsauna aussetzen, stärken Sie Ihr Immunsystem und sind besser vor Erkältungen geschützt.
  • Dabei haben Infrarotkabinen den Vorteil, dass keine lange Einheiz- und Vorlaufzeit erforderlich ist. Auch die maximale Temperatur von 50 Grad Celsius lässt sich vergleichsweise schnell erreichen.

Maximale Temperaturen von Wärmekabinen

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Wärmekabinen: (1) Dampfkabine (2) Klassische Sauna und (3) Infrarotkabine.

  • Die Dampfkabine und die klassische Sauna unterscheiden sich durch die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. In der Sauna werden hohe Temperaturen von 70 bis 80 Grad Celsius erreicht. Im Gegensatz dazu ist das Dampfbad deutlich kühler. Hier herrschen höchstens 50 Grad.
  • Trotzdem werden Sie im Dampfbad sehr schwitzen, was an der viel höheren Luftfeuchtigkeit liegt. Im Gegensatz zur Sauna, wo die Luft eher trocken ist, herrscht in der Dampfkabine eine Feuchtigkeitsübersättigung. In der Luft bilden sich also sichtbare Tropfen. Die Hitze lässt sich in der Sauna dabei viel leichter erzeugen als die hohe Luftfeuchtigkeit in einem Dampfbad. Deshalb sind Saunen auch weiter verbreitet, während es Dampfbäder hauptsächlich in luxuriösen Spa-Bereichen gibt.
  • Es ist Geschmackssache, was Ihnen besser gefällt, denn die gesundheitlichen Wirkungen lassen sich bei Dampfbad und Sauna miteinander vergleichen.
  • Wichtig ist aber, dass Sie sowohl in der Dampfkabine als auch in der Sauna nicht zu viel Zeit verbringen. Nach 15 Minuten sollten Sie beide Kabinen wieder verlassen. Durch die Hitze kann sich die Temperatur nämlich um ein Grad Celsius erhöhen, was den Kreislauf belastet. Experten empfehlen daher, eine Anwendung auf acht bis zwölf Minuten zu beschränken. Danach ist ein Wechselbad ratsam. Die Prozedur kann drei Mal wiederholt werden.

  1. Die Infrarotkabine arbeitet anders als die Dampfkabine und die Sauna nicht mit Konvektionshitze, sondern erwärmt den Körper mit IR-Strahlung.
  2. Die Temperatur in der Kabine liegt je nach gewählter Einstellung zwischen 35 und 50 Grad Celsius. Im Allgemeinen erfolgt die Erwärmung des Körpers schonender, weshalb sich diese Art der Sauna auch für Kinder, Schwangere und Senioren empfiehlt, sofern gesundheitlich nichts dagegen spricht.
  3. Auch die Anwendungsdauer darf bei der IR-Sauna länger sein als bei der normalen Sauna oder beim Dampfbad. Das liegt daran, dass die Tiefenwärme den Kreislauf nicht so stark belastet. Eine Dauer von 20 bis 40 Minuten ist möglich. Sobald Sie sich unwohl fühlen und beispielsweise ein Brennen oder Kribbeln auf der Haut spüren, ist das ein Zeichen dafür, dass die Intensität zu hoch ist. Verlassen Sie die Kabine und stellen Sie die Temperatur beim nächsten Mal niedriger ein.

Welchen Einfluss hat die Luftfeuchtigkeit in Kombination mit der Temperatur?

Der Mensch verfügt nicht über ein Sinnesorgan, mit dem er die relative Luftfeuchte direkt empfinden kann. Stattdessen spürt er sie durch sekundäre Empfindungen wie Schwitzen, Schwüleempfinden, trockene Schleimhäute und Wärme- und Kälteempfinden.

Der Wärmehaushalt des Menschen wird zum Großteil über Verdunstung reguliert, wobei diese Verdunstungswirkung eng mit der relativen Luftfeuchte in Zusammenhang steht. Die Atemwege sind mit flüssigem Schleim überzogen, der die eingeatmete Luft befeuchtet und von Staub befreit. Danach wird der Schleim durch Flimmerepithelien abtransportiert. Wenn die Luft sehr trocken und staubreich ist, benötigen die Schleimhäute mehr Feuchtigkeit und trocknen mit der Zeit aus. Deshalb fühlen sich Menschen bei einer Temperatur von 21 bis 22 Grad Celsius und bei einer relativen Luftfeuchte von 40 bis 50 Prozent am wohlsten.

Das ist auch der Grund, warum viele Menschen im Dampfbad schneller schwitzen als in der Sauna, obwohl die Temperaturen niedriger sind. In der Sauna ist die Luft vergleichsweise trocken, was zu Schleimhautreizungen führen kann. Das liegt an der Konvektionswärme, die zum Aufheizen der Sauna genutzt wird. Besonders angenehm ist das Raumklima in der IR-Kabine, denn die IR-Strahlen trocknen die Luft nicht aus.

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