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Infrarot-Dörrgerät: Kauftipps, Vorteile und Funktionsweise

Viele Jahrzehnte lang war das Dörren ein beliebtes Verfahren, um Lebensmitteln eine längere Haltbarkeit zu verleihen. Allerdings geriet diese Methode dann nach und nach fast in Vergessenheit, weil viele Nahrungsmittel in der heutigen Zeit ohnehin ständig verfügbar sind. Mittlerweile besinnen sich viele Verbraucher aber wieder verstärkt auf das Dörrverfahren, weil es mehr Möglichkeiten bietet als lediglich das Konservieren von Früchten. Es bringt Abwechslung in den Speiseplan und ermöglicht es, kleine und leckere Snacks für zwischendurch herzustellen.

Am besten und schonendsten gelingt das mit einem Dörrautomaten, wobei insbesondere das innovative Infrarot Dörrgerät bei vielen Menschen beliebt ist. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, welche Besonderheiten das IR-Dörrverfahren hat und worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein Dörrgerät mit Infrarottechnologie kaufen möchten.

Infrarot Dörrgerät

 

Wie funktioniert das Dörren?

Beim Dörren geht es darum, natürlichen Lebensmitteln ihre Feuchtigkeit zu entziehen – sie werden also dehydriert. Dadurch sind sie länger haltbar. Denn: Je mehr Wasser ein Lebensmittel enthält, desto kürzer ist die Haltbarkeit. Das Wasser stellt für Bakterien und Schimmelpilze die Überlebensgrundlage dar. Durch das Dörrverfahren verlieren sie diese Lebensgrundlage, sodass die Haltbarkeit der Nahrung verlängert wird. Gerade für pflanzliche Lebensmittel, deren Anteil an Wasser sehr groß ist, ist das Dörrverfahren daher ideal.

  1. Um den Lebensmitteln die Feuchtigkeit zu entziehen, müssen Wärme und Luft zugeführt werden.
  2. Durch die Wärme wird das Wasser verdunstet und durch den Luftaustausch die Feuchtigkeit abtransportiert.
  3. Dieser Prozess funktioniert hervorragend bei pflanzlichen Produkten, weil sie die Feuchtigkeit ohnehin über die Oberfläche abgeben. Danach wird das Wasser, das sich noch im Inneren befindet, ebenfalls nach außen geleitet.
  4. Beim Dörren kommt es nur zu einem Feuchtigkeitsverlust. Alle anderen Bestandteile des Lebensmittels bleiben erhalten. Die Restfeuchtigkeit liegt nach dem Dörrverfahren meist bei 10 bis 15 Prozent. Die Lebensmittel verändern durch das Dörren ihre Konsistenz und verlieren an Wasser.
  5. Das Dörrgut wird fester und weist einen konzentrierteren, aromatischeren Geschmack auf als das Ausgangsprodukt.

Dörren mit Infrarot

Das Dörren im Infrarot-Dörrgerät funktioniert ganz ähnlich. Der Unterschied besteht hierbei lediglich darin, dass zusätzlich Infrarotwellen zum Einsatz kommen. Damit soll gewährleistet werden, dass die Lebensmittel ähnlich wie in der warmen Sonne getrocknet werden.

  • Allerdings ist die Homogenität im Dörrgerät höher, sodass das Dörrgut an jeder Stelle gleichermaßen gut getrocknet wird – ganz unabhängig davon, wo Sie es platzieren.
  • Ein Infrarot Dörrgerät arbeitet dabei mit nahen, kurzwelligen IR-Strahlen. Sie folgen direkt auf das vom menschlichen Auge wahrnehmbare Licht. Die IR-Strahlen sind in der Lage, das Dörrgut von innen nach außen zu durchdringen.
  • Da sie tief in die Lebensmittel eindringen können, werden sie noch schonender getrocknet, sodass alle Nährstoffe und Vitamine optimal erhalten bleiben.

 

Welche Vorteile hat das Dörren gegenüber anderen Verarbeitungsweisen?

Grundsätzlich gibt es neben dem Dörren noch viele weitere Verfahren, mit denen Lebensmittel länger haltbar gemacht werden können. Dazu gehört insbesondere das Einkochen.

  • Dabei ist jedoch viel Wärmeenergie erforderlich, welche zu einem Verlust der Nährstoffe und Vitamine führt.
  • Ähnliches gilt auch für andere Varianten des Haltbarmachens wie etwa für das Einfrieren. Im Gegensatz dazu ist das Dörren ein sehr schonendes Verfahren.
  • Im Vergleich zum einfachen Trocknen an der Luft hat das Dörren im Dörrgerät den Vorteil, dass es schneller vonstatten geht. Das Lufttrocknen ist zwar einfacher und preiswerter, allerdings besteht hierbei auch die Gefahr, dass die Lebensmittel durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit und die erhöhte Trocknungsdauer zu schimmeln beginnen oder verderben. Zudem trocknen die Lebensmittel an der Luft meist nicht so gut wie im Dörrautomaten, weshalb sie nicht so lange haltbar sind wie das Dörrgut aus dem Dörrgerät.

Was gibt es beim Kauf eines Dörrgeräts zu beachten?

Bevor Sie sich ein Dörrgerät kaufen, sollten Sie wissen, welche Punkte bei der Anschaffung eine wichtige Rolle spielen. In erster Linie werden Sie sicher darauf achten, dass das Dörrgerät optisch in Ihre Küche passt und nicht zu teuer ist. Darüber hinauf kommt es aber auch noch auf weitere funktionale Aspekte an.

Wichtig ist bei einem Dörrautomaten sein Fassungsvermögen. Wenn Sie planen, in regelmäßigen Abständen große Mengen an Dörrgut zu trocknen, sollte das Dörrgerät auch entsprechend groß sein.

  • Sofern Sie nur wenig Obst und Gemüse trocknen wollen, reicht sicher auch ein kleineres Gerät.
  • Bei Dörrgeräten mit hohem Fassungsvermögen ist Vorsicht geboten, denn manche von ihnen arbeiten nur, wenn sie auch wirklich voll bestückt sind.
  • Sofern sich die Menge des Dörrguts bei Ihnen von Mal zu Mal unterscheidet, sollten Sie lieber ein Modell wählen, das auch Leerräume akzeptiert.

Denken Sie außerdem daran: Je größer das Fassungsvermögen sein soll, desto mehr Platz wird der Automat auch in Ihrer Küche wegnehmen. Ein Dörrgerät sollte immer frei stehen, wenn es in Betrieb ist. Nur dann kann die heiße Luft ungehindert nach außen abgegeben werden. Mit einem Verlängerungskabel haben Sie die Möglichkeit, den Dörrautomaten an einem beliebigen Platz in der Küche aufzustellen. Wenn Kinder in Ihrem Haushalt leben, sollte das Dörrgerät für diese unzugänglich aufgestellt werden, denn es kann im Betrieb unter Umständen heiß werden.

Auch der Stromverbrauch ist bei der Anschaffung eines Dörrgeräts nicht unwichtig. Hierfür spielt die Wattleistung eine wichtige Rolle. Sie können im Voraus ausrechnen, welche Kosten pro Trocknungsvorgang entstehen. Dafür verwenden Sie die folgende Formel:

Leistung in Watt mal Trocknungsdauer geteilt durch 100 = Stromverbrauch in Kilowatt

  • Den Stromverbrauch in Kilowatt multiplizieren Sie schließlich noch mit dem Preis für eine Kilowattstunde. Diese Angabe finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung.
  • Einen wichtigen Punkt stellt natürlich die Frage dar, ob Ihr Dörrgerät mit einer Infrarotfunktion ausgestattet sein soll oder nicht.
  • Für eine besonders gleichmäßige Trocknung ist diese Funktion auf jeden Fall empfehlenswert.
  • Allerdings schlägt sie sich im Preis nieder: Herkömmliche Dörrgeräte gibt es schon für 30 bis 200 Euro, während ein IR-Dörrgerät über 400 Euro kostet.

Für welche Speisen ist es beliebt?

Die Klassiker unter den Lebensmitteln, die sich für das Dörrverfahren besonders gut eignen, sind eindeutig Obst und Gemüse. Sicher haben auch Sie schon einmal Apfelringe oder Fruchtleder gegessen. In der gedörrten Form sind außerdem die folgenden Obst- und Gemüsesorten beliebt:

  • Ananas
  • Mango
  • Trauben
  • Cranberrys
  • Aprikosen
  • Pflaumen
  • Birnen
  • Brombeeren
  • Goji-Beeren
  • Möhren
  • Paprika
  • Zucchini
  • Tomaten
  • Zwiebeln

Neben Gemüse und Obst eignen sich Nüsse, Pilze, Kräuter und Körner sowie Fisch und Fleisch für den Dörrautomaten. Zudem lassen sich auch komplexere Speisen mit einem Dörrgerät herstellen. Dazu gehören beispielsweise Cracker, Rohkost-Knäckebrot oder Fruchtriegel. Oft ist für die Zubereitung dieser Snacks aber zusätzlich ein Hochleistungsmixer erforderlich.

Vorstellung des Modells Infrarot Rohkost Dörrgerät CI IR D5

Der Vorreiter in puncto Infrarot-Dörrgerät ist das Modell CI IR D5. Es vereint ein attraktives Design mit einer hochmodernen Technologie. Hier wird das Dörrgut nicht nur durch die Zufuhr von Wärme und den Luftaustausch getrocknet. Zusätzlich kommt die Infrarottechnologie zum Einsatz. Zudem verfügt das Gerät über einen automatischen Feuchtigkeitssensor, sodass Sie die Trocknung der Lebensmittel optimal überwachen und kontrollieren können. Infolgedessen fällt es Ihnen auch leichter, die Haltbarkeit der getrockneten Lebensmittel abzuschätzen.

Das Gerät ist mit fünf Edelstahl-Etagen ausgestattet, sodass Sie viel Platz für Ihre Lebensmittel haben und diese auch räumlich voneinander trennen können. So lässt es sich vermeiden, dass das Aroma eines Lebensmittels auf ein anderes übergeht. Die IR-Technologie können Sie je nach Belieben dazu- oder abschalten. Sie dient dazu, besonders gleichmäßig getrocknetes Dörrgut zu erzeugen. Das Rohkost Dörrgerät CI IR D5 mit IR-Technologie weist folgende Besonderheiten auf:

  • 500 Watt Leistung
  • 5 separate Einschübe
  • Sehr genaue Temperatureinstellung möglich
  • Thermostat von 35 bis 70 Grad Celsius
  • Zeitvorwahl bis zu 99 Stunden
  • BPA-frei
  • Innenraum und Einschübe bestehen aus pflegeleichtem Edelstahl
  • Lieferumfang: Bedienungsanleitung, fünf Einschübe, Silikonhandschuhe, austauschbarer Luftfilter,
  • Krümelfach

Viele unabhängige Portale haben bereits einen Test zu diesem IR-Dörrgerät durchgeführt und bestätigen, dass das Infrarot Rohkost Dörrgerät CI IR D5 eine Bereicherung für die Küche ist. Es eignet sich zum Dörren von Obst, Gemüse, Pilzen und Kräutern, aber auch zur Herstellung von Fruchtleder und Rohkost-Kräckern.

Herkömmliche Dörrgeräte werden von einer Vielzahl an Herstellern angeboten, wie beispielsweise von Rommelsbacher, Clatronic, Severin, Klarstein und BioChef. Allerdings ist C.I. bisher der einzige Anbieter, der auch ein Infrarot-Dörrgerät im Portfolio hat.

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